Soweit haben alle gut geschlafen und der kühle Morgen macht uns rasch wach. Wir schnappen uns Kaffees und was wir sonst noch so brauchen um durch den Tag zu kommen im Tankstellenshop des Ortes und machen uns auf den Weg in den Bryce Canyon. Nach ca. 1 Stunde Fahrt kommen wir früh im Bryce Canyon an und machen uns bereit für die längste Wanderung des Urlaubs mit einer geschätzten Dauer von 3 Stunden und einem einigermassen steilen Ab- und Aufstieg.
Mit gefüllten Rucksäcken machen wir uns auf den Weg zum Einstieg in den Trail beim Sunrise Point. Und schon auf dem Weg dorthin begrüssen uns zwei Rehe direkt neben dem Fussgängerweg. Weiter zum Aussichtspunkt des Sunrise Points. Das Staunen beginnt und nimmt den ganzen Tag kein Ende. Fotos können hier wirklich nicht zeigen und Worte beschreiben was man den ganzen Tag an Eindrücken hat.
Hinter jede Ecke des Weges warten neue Eindrücke, Felsformationen, Bäume, Wege, Aussichten und Landschaften die uns immer wieder dazu verleiten es noch schöner zu finden als noch zwei Minuten zuvor. Über gewundene Wege wandern wir runter ins Tal und über einen steilen Weg zum Glück meistens im Schatten wieder nach oben zum Sunset Point. Renata hat sich nach einem kurzen Schwindelanfall beim Anstieg zum Glück rasch wieder erholt. Nach einer Stärkung im Shop mit Eis und Joghurt fahren wir weiter im Bryce Canyon und klappern einen Aussichtspunkt nach dem anderen ab. Im Laufe des Tages hat sich an einer Stelle eine grosse Rauchwolke gebildet die sehr nach Waldbrand aussieht, aber wir haben keinerlei Infos dazu weder von Rangern noch von anderen Touristen bekommen. Müde nach der anstrengenden Wanderung machen wir uns auf die lange Fahrt bis nach Torrey. Mit vielen Eindrücken vom Wandern und der tollen Landschaft während der Fahrt haben wir das Zimmer bezogen und uns auf den Weg in die Stadt/Dorf/Kaff gemacht. Die Karte des Restaurants war leider einiges vielversprechender als Das Restaurant selbst. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen und wir haben wagemutig bestellt. Zu unser aller Überraschung waren die Pommes selbstgemacht und äusserst lecker. Der Rest war auch ganz ok und somit war das Ganze ein versöhnlicher Abschluss des Tages.