16. Juni 2015 – Death Valley, Outlet, Las Vegas

Gepostet Von am Jun 19, 2015 | Keine Kommentare


Kaum zu glauben, aber bereits um sechs Uhr früh ist es schon wieder so verdammt heiss, dass sich das draussen bewegen von der ersten Sekunde einfach nur unangenehm anfühlt. Immer dieselben Handgriffe um das Auto zu laden und schon sind wir bereit loszufahren. Unsere Schlüsselkarten kurz abgegeben und gleich weiter zum Zabriskie Point, einem Aussichtspunkt vor dem eigentlichen Tal des Death Valley mit grossartigen Aussichten auf die umliegenden Berge mit diversen Farben. Da wir so früh vor Ort sind, können wir die schöne Aussicht mit den morgendlichen Schatten geniessen ohne dass bereits hunderte Touristen den Punkt überfluten. Wir geniessen die Aussicht ganz alleine und fahren dann weiter zum Dantes View, einem Aussichtspunkt hoch über Badwater, dem tiefsten Punkt des Death Valley an dem wir gestern zum ersten Mal aus dem Auto ausgestiegen waren bei 50 Grad Celsius. Heute mehr als 1500 Meter höher sieht es gar nicht mehr so heiss aus 😉 Die Aussichten hier sind auch schon und vor allem weit über das gesamte Death Valley und auch hier sind wir bis auf zwei weitere Touristen so gut wie alleine.

Weiter geht’s für die nächsten zwei Stunden in Richtung Vegas. Nach einem kurzen Tank und Getränkestop fahren wir nach Vegas ins Premium Outlet. Da lassen wir uns von Geschäft zu Geschäft treiben, schauen uns von Kleidern über Schuhe und Uhren fast alles an, vergleichen Preise, kaufen ein, verfallen aber nicht dem Kaufrausch. Zwischendurch stärken wir uns bei Subway, weil das Sandwich gestern so nachhaltig gut in Erinnerung blieb und machen uns dann weiter auf den Einkaufsbummel in unendlichen Geschäften. Als dann wirklich alle Genug haben, spazieren wir zum Auto zurück und fahren ins Hotel. Nach dem einchecken geht es mit dem Gepäck wie gewohnt durchs Casino und dann zu den Aufzügen. Vierter Stock: Spa, Pool, Jacuzi und unsere Zimmer. Die Zimmer sind super. Total schön, riesiges Bett, genauso riesig Wie das Bad. Eigene Schlafsofaecke plus Schreibtisch (Weil man im Urlaub ja so viel zu arbeiten hat). Fernseher gibt’s auch genug. Einen bei der Sofaecke, einen beim Bett und noch einen im Bad. Sollten wir nicht schalfen können, können wir wenigstens fast gleichzeitig 3 Sender gucken. Den ganzen Platz im Zimmer können wir jetzt gut gebrauchen, weil wir die Auslegeordnung zum packen der Koffer machen und deshalb sind die Betten in kurzer Zeit mit gebrauchter und neu gekaufter Wäsche belegt.

Jetzt erkunden wir das Venetian Hotel zu Fuss und sind von der Grösse ziemlich überwältigt. Wieviel wir gelaufen sind kann ich nicht mehr sagen, aber bis wir alle shops, die innenliegenden Wasserkanäle mit den Gondeln, den Foodcourt und das Casino gesehen haben sind sicher einige Kilometer vergangen. Und das nachdem wir heute morgen schon hunderte Meter in den Outlets herumgelaufen sind. Bei den Gondeln innerhalb des Casinos gibt es immer viele Zuschauer und immer wieder mal wird laut Applaudiert und gejubelt. Wir bemerken erst beim zweiten Hinsehen dass da immer wieder Pärchen eine Gondelfahrt buchen und dann einer Stelle kniet der Mann hin und macht der Frau einen Antrag in der Gondel. Wenn sie dann für die Zuschauer hörbar ja sagt, oder ihn offensichtlich umarmt oder küsst, wird das von den Touristen rundherum mit Applaus und Gejubel quittiert. Herzlich willkommen in Vegas. Nachdem wir gegessen haben, gehen wir noch kurz an die frische und vor allem warme Luft nach draussen, gehen ein paar Meter, holen uns bei Starbucks einen Kaffee und kehren ins Hotel zurück. Alex und ich gehen dann nochmal ins Casino. Da wir pro Zimmer ein Spielguthaben von 10 Dollar geschenkt bekommen, entschliessen wir uns diese stilvoll an den einarmigen Banditen zu verzocken und hoffen auf Gratisbier. Das bekommt man aber nur serviert wenn man aktiv spielt, also Guthaben im Automaten hat. Nichts leichter als das, Gratisguthaben draufgespielt und schon wird das Bier serviert. Wir zahlen den Rest aus indem wir einen Zettel mit Guthaben ausdrucken und wechseln den Automaten. Zettel wieder eingelesen, Guthaben ist da und gleich wieder Bier bestellt. Die Servierin brint das Bier und bleibt dann wortlos neben uns stehen. Sie meint dass die Servier für Trinkgeld arbeiten, ich habe aber kein Kleingeld, nur noch einen 20er Schein. Sie macht ihn mir gerne klein, ich gebe 2 Dollar und wir wechseln den Automaten. Der Automat war zwar richtig gut und wir haben 20 Dollar gewonnen, aber die Serviererin hat’s verzockt, also ab zum nächsten Automaten. Die neue Servicekraft serviert anstandslos und wir zocken weiter, leider mit Verlusten. Wir haben nur noch wenig Geld auf der Karte und wechseln erneut den Automaten, eigentlich nur noch um den Rest zu verzocken und nochmal ein Bier zu bekommen. Das mit dem Bier klappt, das mit dem verzocken leider nicht, wir gewinnen 49 Doller und ein paar Cents, lassen es auszahlen und gehen aufs Zimmer schlafen.

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